Souverän in Unfallsituationen!

Unfälle sind unangenehme Ereignisse, sowohl für die Betroffenen wie aber auch für Familienangehörige oder auch für Unternehmungen.

Die Erfahrungen zeigen, dass Menschen mit guten Nothilfekenntnissen nicht nur die Unfallfolgen für Betroffene massiv vermindern, sondern mitunter auch Leben retten können. Unfälle können nie gänzlich ausgeschlossen werden. Hingegen kann vieles dafür vorgekehrt werden, damit deren Konsequenzen weniger gravierend ausfallen. Dazu gehören verschiedene Auffrischungskurse vor Ort oder in einem unserer Kurslokale, die neben der generellen Nothilfe auch branchenspezifisch erhöhte Unfallrisiken behandeln.

Hier einige Kursbeispiele:

  • Korrektes Handeln bei Betriebsunfällen
  • Allgemeine Auffrischungskurse für Mitarbeitende/Private/Vereine
  • BLS/AED Komplett Kurse
  • BLS/AED Auffrischungskurse

Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot zusammen, welches Ihren Bedürfnissen entspricht. Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gerne!

Anfrage Individueller Kurs

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Wie schnell ist eine kleine Unachtsamkeit passiert und schon haben die "Kleinen" etwas im Mund oder die Finger auf der Herdplatte... Gut zu wissen, wie man wie man in solchen unterwarteten Situationen richtig handelt und dabei auch noch einen kühlen Kopf bewahrt. Dieser Kurs richtet sich an interessierte Eltern, Grosseltern, Tagesmüttern, Babysitter, Mitarbeitenden einer Spielgruppe, Kindergärtnerinnen etc. welche ihr Wissen rund ums Thema 1. Hilfe bei Kleinkindern erweitern oder auch auffrischen möchten um somit für den Alltag die Sicherheit gewinnen in einem Ernstfall korrekt eingreifen zu können.

Schwerpunkt des Kursinhaltes: Beurteilung des Kindes, Alarmierung, Herzmassage, Atemwegserkrankungen, Innere Verletzungen, Zahnunfälle, Bauchschmerzen, Stichverletzungen (Insekten etc), Kopfverletzungen, Wundversorgung, Verbrennungen, Unfallprävention.

Kursdauer:     8 Stunden
Kurskosten:   130.--

Ab 7 Personen bieten wir individuelle Kurse auch ausserhalb unserer Kurslokale an.

NEU in Luzern: mit Kinderbetreuung möglich (in Zusammenarbeit mit dem Kinderparadies Altstadt)
Möchten Sie den Kurs gemeinsam mit Ihrem Partner besuchen? Nach vorgängiger Absprache übernimmt das Kinderparadies gerne die Betreuung Ihres Kindes.
Homepage des Kinderparadies: http://heidirothen.ch

(Für Kursdetails auf gewünschtes Datum klicken)

Der Erste Schritt zur Autoprüfung

Nothelferkurse für das erlangen des Führerausweises, Autoprüfung und Rollerprüfung. Melde dich gleich online an. Der Nothilfekurs kann ab 14 Jahren absolviert werden.

Corona Update 13.01.21: Kurse finden weiterhin statt!

Wir halten uns an die Anweisungen des BAG's. Sicherheitskonzept vorhanden! Jeder Kursteilnehmer bekommt eine Schutzausrüstung bestehend aus Handschuhe, Maske und Desinfektionsmittel.

(Für weitere Kursdetails auf den gewünschten Kurs klicken)

Nothelferkurs für das Erlangen des Führerausweises (Autoprüfung und Rollerprüfung). Melde dich hier online für den Nothilfekurs an. Der Nothilfekurs kann ab 14 Jahren absolviert werden.

Corona Update 13.01.21: Kurse finden weiterhin statt!

 Wir halten uns an die Anweisungen des BAG's. Sicherheitskonzept vorhanden! 

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Nothelferkurse Hochdorf - Kursdaten

Nothelferkurse für das erlangen des Führerausweises, Autoprüfung und Rollerprüfung. Melde dich gleich online an. Der Nothilfekurs kann ab 14 Jahren absolviert werden.

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Funktion der Atmung

Unter Atmung versteht man den Transport von Sauerstoff zu den Körperzellen und den Abtransport von Kohlendioxid, sowie die Verbrennungsvorgänge, die mit Hilfe des Sauerstoffs in den Zellen ablaufen. Die Atemluft besteht, im Groben, aus folgenden Bestandteilen:

 Bestandteil  Anteil in Einatemluft Anteil in Ausatemluft 
 Stickstoff 78% 78%
 Edelgase  1%  1%
 Sauerstoff  21%  ca. 17%
Kohlendioxid 0% 4%

Bei genauer Analyse dieser Tabelle stellt man fest, daß es keineswegs notwendig ist, bei einer Atemspende Frischluft in den Betroffenen zu blasen. Denn in der Ausatemluft befindet sich mit einem Anteil von 17%, noch ausreichend Sauerstoff für den Betroffenen. Dies hat zur Folge, daß der Atemspender ganz normal weiteratmen kann.

Als Normalwerte für Atemzüge pro Minute; gelten für die genannten Personengruppen im Ruhezustand:

 Personengruppe  Atemzüge
 Säugling 40/Min.
 Kleinkind 30/Min.
 Kind 25/Min.
Jugendliche 20/Min.
Erwachsene 16-18/Min.

Der Atemrhythmus wird durch den Sauerstoffbedarf bestimmt, d.h. bei Anstrengung wird schneller geatmet. Erwachsene atmen zwar langsamer als Kinder, jedoch atmen sie pro Atemzug ein größeres Volumen (Erwachsene 500-1200ml; Säuglinge 15-20ml). Richtiges dosieren des Atemvolumens lernen sie im praktischen Unterricht eines Erste Hilfe Kurses.

schauen

Wenn bei einem Verunglückten ein Atemstillstand festgestellt wird ist unverzüglich mit der Atemspende zu beginnen.

denken

Ein Atemstillstand geht oft mit Kreislaufstillstand einher, deshalb ist der Kreislauf des Betroffenen ständig zu kontrollieren.

handeln

Es gibt zwei Formen der Atemspende ohne Hilfsmittel, die Mund-zu-Nase- und die Mund-zu-Mund-Beatmung. Bei der Mund-zu-Mund-Beatmung kann Luft über die Speiseröhre in den Magen gelangen. Dieses kann plötzliches Erbrechen mit nachfolgender Erstickungsgefahr auslösen. Deshalb ist die Mund-zu-Nase-Beatmung der Mund-zu-Mund-Beatmung in der Regel vorzuziehen.

Mund-zu-Nase-Beatmung

Der Kopf des Betroffenen ist nach dem lebensrettenden Handgriff noch überstreckt und die Atemwege wurden, soweit sichtbar, kontrolliert, dabei etwaige Fremdkörper aus Mund- und Rachenraum entfernt. Mit dem Daumen, der Hand die den Kopf am Unterkiefer hält, ist die Unterlippe des Betroffenen gegen die Oberlippe zu pressen, damit der Mund geschlossen ist. Selbst Luft einatmen und den weit geöffneten Mund dem Verletzten um die Nase herum fest aufsetzen, damit keine Luft entweichen kann. Die eingeatmete Luft vorsichtig in die Atemwege einblasen.

 

Nach jeder Beatmung wendet der Helfer seinen Kopf zur Seite, so kann er einerseits Frischluft für die nächste Beatmung einatmen und kann andererseits den Betroffenen genau beobachten, sind Atembewegungen zu sehen?, wird eingeblasene Luft ausgeatmet?

 

Bei der Beatmung die normalen Frequenzen für den Betroffenen genau einhalten. Besteht der Eindruck, daß die Luft nicht in die Lunge gelangt, sind oft die Atemwege nicht frei. Es ist dann der Mund-Rachenraum nochmals nach Fremdkörpern zu kontrollieren. Manchmal ist auch der Hals nicht weit genug überstreckt, und eine Korrektur -nochmaliges Überstrecken des Halses- führt zum Erfolg.

 

Ist die Nase verletzt oder bei der Beatmung nicht durchlässig, muß ausnahmsweise mit der Mund-zu-Mund-Beatmung weiter gemacht werden.

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schauen

Atemnot bedeutet, der Betroffene atmet zwar weitgehend ausreichend, er ist daher in der Regel auch bei Bewusstsein, aber die Atmung ist sehr anstrengend, oft unter Einsatz der Atemhilfsmuskulatur (z.B. halbsitzend mit nach hinten aufgestützten Armen und hochziehen des Schultergürtels). Der Betroffene ist unruhig und hat Angst. Man hört Atemnebengeräusche wie Pfeifen, Schlürfen oder Röcheln. Ursachenbedingt können Schmerzen beim Atmen auftreten. Ist die Lunge verletzt, kann der Betroffene u.U. helles schaumiges Blut aushusten und man beobachtet eine deutliche Verstärkung vorhandener Schockanzeichen.

denken

Die Gefahr besteht in einer Verschlechterung des Zustandes bis hin zum Atemstillstand, sowie eine verstärkte Neigung zum Schock.

handeln

Grundsätzlich lagert man den Betroffenen nach dessen Wunsch. Am besten mit erhöhtem Oberköper

Natürlich ist ein geeigneter Notruf abzusetzen. Der Betroffene sollte sich hinsetzen, sich dabei mit den Armen nach hinten abstützen, und sich an einem geeignetem Gegenstand anlehnen. Bei offenen Brustkorbverletzungen, sind diese sofort mit sterilem Material abzudecken